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ZEISS Corona extreme – der bewährte NIR-Standard in HALDRUP Feldversuchsmaschinen

Eigene Kalibrierdaten sind das Ergebnis von Erfahrung, Versuchswiederholungen und kulturspezifischem Know-how. Sie sind die Grundlage für reproduzierbare, langfristig vergleichbare Qualitätsmessungen – und ein Wert, der mit jedem Versuchsjahr wächst.

HALDRUP verbaut das ZEISS Corona extreme direkt in seinen Feldversuchsmaschinen. Das System misst Protein, Feuchte, Öl, Stärke und Trockenmasse in Echtzeit – und arbeitet mit selbst erstellten Kalibriermodellen aus gängiger Chemometrie-Software. Wer seine eigene Kalibrierungsbasis nutzen und ausbauen will, behält damit die volle Kontrolle über seine Analytik.

Das ZEISS Corona extreme ist seit vielen Jahren ein etablierter Standard im Feldversuchswesen – für Anwender, die auf eine gewachsene oder selbst aufzubauende Kalibrierungsbasis setzen und diese langfristig weiterentwickeln wollen.

PRÄZISION ENTSCHEIDET

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ZSC

Vorteile

  • Einsatz direkt in der HALDRUP Feldversuchsmaschine – keine separate Probenahme erforderlich

  • Vollständige Kompatibilität mit selbst erstellten Kalibriermodellen aus gängiger Chemometrie-Software (GRAMS, Unscrambler, UCAL u. a.)

  • Kalibrierungen innerhalb der ZEISS Corona-Produktfamilie von Gerät zu Gerät übertragbar

  • Gleichzeitige Messung mehrerer Parameter: Protein, Feuchte, Öl, Stärke, Trockenmasse

  • Langjährig bewährte ZEISS NIR-Technologie – erprobt unter realen Feldbedingungen

  • Schutzklasse IP66, Betriebstemperatur –15 °C bis +50 °C, Schockfestigkeit bis 50 G

  • Integration in bestehende Versuchsdaten-, LIMS- und Trial-Management-Systeme über Industrieschnittstellen

  • Reproduzierbare Ergebnisse über Standorte und Versuchsjahre – auf Basis eigener Kalibrierdaten

Was unterscheidet das ZEISS Corona extreme vom ZEISS HALOS?

Beide Systeme werden von HALDRUP an derselben Position in die Feldversuchsmaschine integriert. Der entscheidende Unterschied liegt in der Kalibrierung: Der ZEISS HALOS bietet vorkonfigurierte Kurven für viele Kulturen und ist ohne externen Computer sofort einsatzbereit – ideal für Einsteiger oder neue Standorte. Das Corona extreme arbeitet mit selbst erstellten Kalibriermodellen aus gängiger Chemometrie-Software. Wer über Jahre eine eigene Kalibrierungsbasis aufgebaut hat oder von Anfang an seine Analytik selbst definieren will, findet im Corona extreme die passende Plattform – mit voller Kontrolle über Parameter, Kulturen und Qualitätsstandards.

Welche Qualitätsparameter werden gemessen?

Das Corona extreme bestimmt im Nahinfrarotbereich von 950 bis 1.650 nm gleichzeitig mehrere qualitätskritische Parameter: Protein, Feuchte, Fett, Öl, Stärke und Trockenmasse – zerstörungsfrei, ohne Probenvorbereitung und in Echtzeit.

Welche Kalibriermodelle sind kompatibel?

Das System unterstützt Kalibriermodelle aus gängiger Chemometrie-Software wie GRAMS, Unscrambler, SL Calibration Wizard oder UCAL. Bestehende, selbst erstellte Kalibrierungen lassen sich direkt einbinden und weiter nutzen. Darüber hinaus können Kalibrierungen innerhalb der ZEISS Corona-Produktfamilie von Gerät zu Gerät übertragen werden – ein wesentlicher Vorteil für standortübergreifende Versuchsbetriebe mit mehreren Maschinen.

Für welche Kulturen ist das System geeignet?

Das Corona extreme eignet sich für Getreide, Körnerleguminosen, Raps und weitere Ackerkulturen. Die messbaren Parameter und die Messgenauigkeit hängen von den vorhandenen Kalibriermodellen ab. Eigene, kulturspezifische Kalibrierungen können jederzeit ergänzt und verfeinert werden – das System wächst mit dem Versuchsprogramm.

Wie robust ist das System für den Feldeinsatz?

Das Gehäuse aus lebensmittelechtem Edelstahl erreicht Schutzklasse IP66 und ist für Betriebstemperaturen von –15 °C bis +50 °C sowie eine Schockfestigkeit bis 50 G ausgelegt. Staub, Feuchtigkeit und Vibrationen – wie sie im täglichen Feldversuchsbetrieb auftreten – beeinträchtigen die Messqualität nicht.

Wie werden die Messdaten weitergegeben?

Über gängige Industrieschnittstellen – OPC UA, Modbus, Profinet, Profibus, Ethernet/IP – lassen sich Messergebnisse direkt in LIMS, Trial-Management-Software oder ERP-Systeme übertragen. Die InProcess-Software ermöglicht zusätzlich ortsunabhängigen Datenzugriff und Ferndiagnose.

Wann ist der ZEISS HALOS die bessere Wahl?

Wer schnell und ohne eigene Kalibrierarbeit in die NIR-Analytik einsteigen möchte und auf vorkonfigurierte Kurven für gängige Kulturen setzen will, findet im ZEISS HALOS die passendere Lösung. HALDRUP verbaut beide Systeme und berät bei der Entscheidung.

Typische Einsatzbereiche

  • Züchtungsprogramme mit langjährig aufgebauter, kulturspezifischer Kalibrierungsbasis

  • Anwender, die ihre NIR-Analytik von Beginn an selbst definieren und steuern wollen

  • Standortübergreifende Versuchsbetriebe mit einheitlichen, selbst definierten Qualitätsstandards

  • Prüfstellen und Sortenämter mit normierten, dokumentierten Messmethoden

  • Forschungseinrichtungen und Universitäten mit eigenem Methodendesign

  • Dienstleister und CROs mit kundenspezifischen Kalibrieranforderungen

  • Agrarkonzerne mit etablierten, konzernweiten Qualitätsprotokollen

Technische Daten

  • Spektrometer Diodenarray
    Spektralbereich 950–1.650 nm
    Lichtquelle
    Halogen
    Lampenlebensdauer > 20.000 h
    Schutzgrad IP66
    Gewicht 10 kg
    Gehäuseabmessung (B × H × T) 256 × 190,5 × 253 mm
    Betriebstemperatur –15 °C bis +50 °C
    Lagertemperatur –40 °C bis +70 °C
    Schockfestigkeit bis 50 G
    Versorgungsspannung 9–36 V Schutzkleinspannung
    Schnittstellen OPC UA, Modbus, Profinet, Profibus, Ethernet/IP
PRODUKT ANFRAGEN

FAQ – Fragen aus der Praxis

Ich nutze seit Jahren eigene Kalibrierdaten – kann ich diese weiter verwenden?

Ja. Das Corona extreme ist genau dafür ausgelegt. Bestehende Kalibriermodelle aus gängiger Chemometrie-Software lassen sich direkt einbinden. Ihre über Jahre aufgebaute Datenbasis bleibt vollständig nutzbar und bildet weiterhin die Grundlage Ihrer Qualitätsmessung – ohne Neuaufbau, ohne Datenverlust.

Ich starte neu – ist das Corona extreme trotzdem die richtige Wahl?

Ja, wenn Sie Ihre Analytik von Anfang an selbst definieren wollen. Das Corona extreme gibt Ihnen die Freiheit, eigene Kalibriermodelle für Ihre spezifischen Kulturen und Qualitätsparameter zu entwickeln – mit gängiger Chemometrie-Software und auf einer bewährten, langfristig stabilen Plattform. Wer hingegen sofort mit vorkonfigurierten Kurven starten möchte, sollte den ZEISS HALOS in Betracht ziehen.

Können Kalibrierungen auf mehrere Geräte oder Standorte übertragen werden?

Kalibrierungen lassen sich innerhalb der ZEISS Corona-Produktfamilie von Gerät zu Gerät übertragen. Das ermöglicht standortübergreifend vergleichbare Messergebnisse – eine wesentliche Anforderung für Konzerne, Prüfstellen und Forschungseinrichtungen mit verteiltem Versuchsbetrieb.

Wie unterscheidet sich das ZEISS Corona extreme von früheren ZEISS Corona-Modellen?

Das Corona extreme ist die aktuelle, weiterentwickelte Generation des langjährig bewährten ZEISS Corona. Bestehende Anwender profitieren von verbesserter Robustheit und erweiterter Konnektivität – bei vollständiger Kompatibilität mit bewährten Kalibrierstrukturen.

Welche Wartungsanforderungen hat das System?

Die Halogenlampe hat eine Lebensdauer von über 20.000 Stunden. Der Lampenwechsel ist einfach durchführbar. Selbstdiagnose- und Ferndiagnosefunktionen über die InProcess-Software minimieren Stillstandzeiten. HALDRUP bietet auf Wunsch individuelle Servicevereinbarungen an.

Weitere innovative HALDRUP Produkte

HALDRUP C-50
Parzellenmähdrescher

HALDRUP C-65
Parzellenmähdrescher

HALDRUP C-70
Parzellenmähdrescher

NIR-Analytik im Feldversuch – mit eigener Kalibrierungsbasis
Das ZEISS Corona extreme wird von HALDRUP direkt in seine Feldversuchsmaschinen integriert. Es misst Protein, Feuchte, Öl und weitere Parameter in Echtzeit – auf Basis selbst erstellter, kulturspezifischer Kalibriermodelle aus gängiger Chemometrie-Software.

Eigene Kalibrierdaten nutzen, schützen und ausbauen
Viele Züchter und Versuchsbetriebe haben über Jahre eigene Kalibrierungsdaten aufgebaut. Das Corona extreme schützt diese Investition – bestehende Modelle bleiben nutzbar, erweiterbar und lassen sich innerhalb der ZEISS Corona-Produktfamilie von Gerät zu Gerät übertragen.

Bewährte ZEISS NIR-Technologie im Feldversuch
Seit vielen Jahren ein etablierter Standard im Feldversuchswesen: Das ZEISS Corona extreme ist die aktuelle Generation einer bewährten Plattform – robust, präzise und erprobt unter realen Erntebedingungen.

Reproduzierbare Qualitätsdaten über Versuchsjahre und Standorte
Durch einheitliche, selbst definierte Kalibriermodelle sind Messergebnisse langfristig vergleichbar – standortübergreifend und über mehrere Versuchsjahre hinweg.

ZEISS Corona extreme oder ZEISS HALOS?
Beide Systeme werden von HALDRUP in die Feldversuchsmaschine integriert. Die Wahl hängt von der gewünschten Kalibrierungsstrategie ab. HALDRUP berät bei der Entscheidung – für den richtigen Einstieg oder den nächsten Schritt in der NIR-Analytik.

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